1. Der Sattelbaum

In den nächsten Beiträgen zeigen wir hier Schritt für Schritt die Entstehung eines neuen Sattels. Dabei erklären wir nicht nur was uns bei der Fertigung einzelner Sättel besonders wichtig ist, sondern auch welche individuellen Möglichkeiten sich dem Kunden bzw. Reiter bieten.

 

Das Herzstück des Sattels ist der Sattelbaum, dieser ist maßgeblich für die Eigenschaften des späteren Sattels verantwortlich. Durch verschiedene Parameter, wie

  • Schwung und Winkelung der Bars (optimale Druckverteilung)
  • Höhe und Breite der Gullet (freies Schwingen der Vorderbeine und Schulterfreiheit)
  • Form des Horns und Höhe des Cantles (je nach Reitweise)kann man nun genau auf den Körperbau des Pferdes eingehen.
So braucht ein Pferd, das in der Reining vorgestellt wird, viel Bewegungsfreiheit in der Schulter für schnelle Spins und genug Raum, um seinen Rücken in den Stops und Rollbacks aufwölben zu können.

 

Das Pleasurepferd muss seinen Rücken unter dem Westernsattel so bewegen können, dass es taktrein und schwungvoll alle Gangarten ausführen kann.   Für das Freizeitpferd braucht man einen Sattelbaum, der das Reitergewicht bequem für mehrere Stunden auf dem Rücken des Pferdes verteilt, ohne Druckstellen hervorzurufen.

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