3. Die Anpassung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, den Sitz für die gerittene Disziplin zu formen.

Dabei können wir bei Folgendem variieren:

  • Fenderaufhängung (korrekte Beinposition)
  • Fenderform und –art (optimaler Kontakt zum Pferd)
  •  Build up Tiefe (ausbalancierte Körperhaltung)
  • Riggingpositon (Stabilität und Lastabnahme)
 
Der Pleasurereiter möchte im Equitationsitz mit geradem Bein und ohne viel Bewegungsfreiheit reiten. Gleichzeitig sind die Fender etwas weiter nach hinten aufgehängt, sodass das Bein gerade gestreckt zum Liegen kommt und dort ohne Mühe gehalten wird.   Der Reiningreiter hingegen möchte viel Bewegungsfreiheit, was sich in einem flachen Cantle und wenig Build up ausdrückt. Die Fender sind so aufgehängt, dass das Reiterbein frei schwingen kann. Außerdem ist das Leder von Fender und Seatjockey so fein gehalten, dass der Reiter einen größtmöglichen Kontakt zum Pferd hat.   Ein weiteres Kriterium für den sicheren Halt des Sattels bei allen Manövern, ist die Riggingposition, die auch bei der Anprobe des Baumes bestimmt wird.

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